Dienstag, 13. Februar 2007

Marcels Tagebuch vom 9.2.07

Mein Ausflug zum shoppen

Auch am Samstag war nichts mit ausschlafen. Meine hostsister weckte mich um 7:30 Uhr, weil sie mit mir zu einer mall wollte, die zwei Stunden von Greenville entfernt ist. Zum Glück war es aber nur eine Stunde. Bei der mall angekommen gingen meine hostmum und hostsister in die Frauengeschäfte und ich mit meinem hostdad in die Männergeschäfte. Gegen 12 Uhr sind wir dann Frühstücken gegangen. Das Frühstück, was ich bekam, hat mir fast für den ganzen Tag gereicht, es hat sehr gut geschmeckt. Danach ging es weiter mit shoppen.
Danach haben wir noch jemanden im Kranknhaus besucht. Das Krankenhaus ist echt riesig. Von innen sieht es nicht aus wie ein Krankenhaus, sondern eher wie ein Hotel. Die Zimmer sind super ausgestattet, jedes Zimmer hat elektrisch verstellbare Betten und einen Flachbildfernseher.
Nach diesem Besuch sind wir nach Hause gefahren um noch etwas fernzusehen.

Die CNN-Studios




Als wir im Bus saßen und an den großen CNN Buchstaben vor dem Eingang vorbeikamen, war uns auf einmal klar, dass wir angekommen waren. Dies war also der Ort an dem etwa schon 12. Gruppen aus Hannover ihr Foto für den "Tellkämpfer" abgelichtet hatten. Aber nein, diesmal wird es anders und das wussten auch alle. Dieses Bild wird nie im "Tellkämpfer" landen (Anmerkung der Redaktion: nur hier im blog, wir probieren ein neues Motiv für das Gruppenphoto aus). Aber trotzdem war dieser Ort etwas Besonderes, denn solche Einblicke bekommt man nicht oft gewährt. Nachdem wir im Inneren des CNN-Gebäudes unser lunch gegessen hatten, trafen wir uns an einer der blauen Säulen wieder. Nach einer intensiven Kontrolle fuhren wir mit einer sehr langen Roltreppe hoch in eine Kugel, die von außen wie die Erde aussah. Zuerst saßen wir in einem dunklen Raum mit Kinoleinwand und unsere guide erklärte uns, aus welchen Teilen das Bild im Fernseher zusammengebaut wird, also was wir letztendlich sehen und vor allem was die Menschen im CNN-Kontrollraum sehen. Weiter ging es in einen Raum mit einer Kamera, auf der der Text für die Sprecher abgebildet war (teleprompter) und einer grünen Leinwand auf der später die Wetterkarte abgebildet wird. Dann ging es durch Räume mit Glaswänden um direkt auf die Sprecher zu schauen. Wieder in der großen Halle angekommen, wurde uns erzählt, dass die Fliesen des Fußbodens eine Weltkarte ergäben. Kurz noch durch den 'present-shop' und wie im Flug war unsere 55-Minuten-Tour auch schon wieder vorbei.

Christina

Lisas Tagebuch vom 12.2.07









Am Montag stand Atlanta auf dem Programm. Wir trafen uns um 7.45 a.m., um gemeinsam mit dem Bus Richtung Atlanta zu fahren. Nach 15 Minuten Fahrt hiess es leider Buswechsel, unserer war kaputt. Mit groesserer Verspaetung legten wir eine kurze Fruehstueckspause ein. Burger King und Hardee's boten nicht viel Auswahl (Anmerkung der Redaktion: Nach Aussage meiner Gastgeberin hat Hardee's die beste Auswahl an 'biscuits'. Ich bin wohl zu sehr britisch gepraegt, denn das Schild "sausage biscuits" machte mir Angst, denn 'Wurstkekse' konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen [und ich habe hier mittlerweile schon einiges gegessen und die Kekse hier sind eigentlich gut]. Unter 'biscuits' vesteht man hier allerdings, frei uebersetzt, Fruehstuecksburger. Sie unterscheiden sich von anderen Burgern vor allem darin, dass das Broetchen suesslich und von anderer Konsistenz ist... Ack).
Ich konnte nicht glauben, dass so viele Leute schon am Morgen Burger und Pommes essen koennen. Schnell ging die Fahrt weiter.
Endlich war es so weit. Um 11.45 a.m. waren wir da. Nach einer Stunde Pause im CNN-Gebaeude bekamen wir eine Fuehrung durch den Nachrichtensender (dazu spaeter mehr an anderer Stelle). Als Naechstes ging es zu Coca Cola. Eine wirklich coole Tour erwartete uns dort. Dann noch ein kurzer Stopp bei Martin Luther King. (Wir bedauern sehr, dass wir aufgrund unserer Verspaetung nur so kurz Zeit hatten, sein Grab und die Kirche- unteres Bild -, in der er, sein Vater und sein Grossvater gepredigt haben, zu besuchen. Der Feierabendverkehr in Atlanta zwang unseren Busfahrer dazu, puenktlich die Stadt zu verlassen, eine Verlaengerung an diesem Ort wahr also nicht moeglich.)
Wow, der Rueckweg war so weit. Wir fuhren mit dem Bus zu einem letzten Stopp in der Mills Mall. Fuer die, die nicht wissen, was die Mills Mall ist: ein wirklich riesiges Shopping Center! Wir hatten schon viel von Mr. Q. ueber die Mall gehoert. Nur Gutes! O.K.! Wir hatten nicht gerade viel Zeit, aber es wuerde reichen. Ich ging mit Sinja und Lilith. Nach einer Weile "Einshoppen" machte es uns sichtlich Spass. Wir rannten durch viele Geschaefte und sprachen mit den Verkaeufern. Eine kleine Pizzapause war angebracht. Dann ging es auch schon wieder weiter. Wir fanden zwar nicht viel (die Geschaefte waren nicht ganz so, wie wir sie uns erhofft hatten), aber hatten trotzdem Spass. Um 6.45 p.m. trafen wir uns alle wieder am Bus. Ein bisschen angeschlagen und kaputt machten wir uns auf die Rueckreise. Ich war wirklich froh, als mich meine Hostmum um 9.15 p.m. vor der Schule abholte. Total kaputt und ein bisschen krank ging ich um 10 p.m. ins Bett. (Mittlerweile haben die Klimaanlagen fast allen von uns eine rote Schniefnase verpasst. Das gehoert wohl so dazu wie das Burger Essen. )

Fernsehen in den USA

Irgendwann am Wochenende haben meine hostsister und ich beschlossen, einen Film im Fernsehen zu schauen. Wir entschieden uns fuer "Halloween 4".
Was mich als Erstes schon mal sehr verwunderte, waren die Zeiten, zu denen ein Film in Amerika beginnt.
Zum Beispiel begann "Halloween 4" um 8:16 pm. In Deutschland wuerde der Film aber um 8:15 pm anfangen. Der Film endete aber zu einer komischen Zeit (9:37 pm). Dann ist mir noch aufgefallen, dass auf dem Sender, auf dem wir unseren Film gesehen haben, nur Horrorfilme liefen - also ein extra Programm fuer Horrorfilme.
In Deutschland hingegen muesste man die Fernsehzeitung stundenlang studieren, um irgendwann mal einen ordentlichen Horrorschocker zu finden. Dieser wuerde aber auch dann erst laufen, wenn man schon laenger im Bett liegt und schlaeft, z.B. um 2 Uhr morgens.
Das ist der Vorteil am amerikanischen Fernsehen. Das mit den Zeiten versteh' ich zwar trotzdem nicht, aber das ist ja auch egal!

Bente

(Anmerkung der Redaktion: Okay, ueber das Thema "Jugendschutz" reden wir dann in Hannover nochmal...)

Sinjas Tagebuch vom 10.2.07

Georgia Aquarium
Es ist Samstag, der 10.2.07. Heute fahre ich mit meiner Gastfamilie in das Georgia Aquarium.
Nach 2-3 Stunden Autofahren war es endlich so weit. Wir waren in Atlanta. Das Aquarium haben wir schnell gefunden, einen Parkplatz aber nicht. Erst mussten wir ziemlich lange vor dem Parkhaus warten und als wir dann im Parkhaus waren (selbst den Kassierer an der Schranke begruesst man mit einem "How do you do?"), mussten wir einen Parkplatz suchen. Schliesslich haben wir einen auf dem obersten Deck des Parkhauses gefunden.
Als wir endlich vor dem Aquarium standen, mussten wir uns in eine lange Schlange von Wartenden stellen. Doch so ohne Weitereres konnten wir das Aquarium nicht betreten. Der Inhalt der Taschen wurde kontrolliert und zum Schluss wurde ein Foto von uns gemacht. Damit war nun auch die Kontrolle vorbei und endlich konnten wir ins Aquarium.
Es war ziemlich voll und man konnte ueberhaupt keine Tiere sehen. Von dieser ziemlich grossen Haupthalle aus gelangte man zu verschiedenen Bereichen. In einem gab es ein Becken mit verschiedenen Fischarten und Krabben, die man, wenn man wollte, beruehren konnte. In den anderen konnte man die Tiere nur durch eine Scheibe sehen, die an manchen Stellen ueber 1/2m dick war. Es gab Quallen, Krabben, Otter, Seeloewen, Pinguine, Schildkroeten, Belugawale und alle moeglichen Arten von Fischen zu sehen. Manchmal war das Becken neben einem, so dass man die Fische ziemlich gut sehen konnte. Man braucht ziemlich lange, bis man alles gesehen hat, vor allem wenn es so voll ist. Wenn man jedoch alles gesehen hat, kann man entweder etwas im Restaurant essen oder sich im Shop ein Andenken kaufen (T-Shirts, Taschen, Schluesselanhaenger und Kuscheltiere mit dem Logo vom Georgia Aquarium). Als wir fertig waren, waren wir auch in dem Andenkenladen und sind dann die ganze lange Fahrt zurueckgefahren.