Samstag, 3. März 2007

Nachtrag: Unser Ausflug nach Charleston
















Am Mittwoch den 14.2 sind wir mit einigen anderen Mauldin-Schülern nach Charleston gefahren. Da Charleston etwas weiter weg liegt als Atlanta, mussten wir alle auch entsprechend früh aufstehen. Robi, Helena, Charlotteund ich waren, wie alle anderen aus unserer Gruppe, zwar verschlafen aber pünktlich am Bus (Uhrzeit weiß ich nicht mehr). Die Fahrt war sehr lang und nach ein oder zwei Stunden haben wir dann einePause bei McDonalds gemacht. Da gab es um diese Zeit noch keine Burger unds o mussten wir uns mit Biscuits mit Hühnchen begnügen.Irgendwann sind wir dann auch in Charleston angekommen. Das Erste, was ich von dieser Stadt sah war eine riesige, krumme Brücke, über die wir später sogar noch rübergefahren sind. Aber unsere Erste richtige Station war das Militär-College von Charleston. Da durften wir aber nicht aussteigen und so sind wir einmal rumgefahren. Es sah sehr komisch aus wie die Studenten, alle natürlich in Uniform, wie die Ameisen von A nach B rannten. Nach einer kurzen Pause im Visitorcenter von Charleston sind wir dann zumAquarium gefahren. Bevor wir reingingen mussten wir noch warten und so bemerkten wir, dass im Wasser freie Delfine schwammen. Es war allerdings nicht einfach ein Foto zu machen, weil sie einfach zu schnell wieder wegwaren.Als wir dann endlich reingingen erwartete uns eine "Show". Das war aber eigentlich nichts anderes als ein Vortrag darüber, was die Fische denn so essen würden und was denn für tolle Werkzeuge gab mit denen das Aquarium sauber gehalten wurde. Ich persönlich fand es nicht so spannend. Nach dieser so genannten Show konnten wir den Rest des Aquariums begutachten. Das war dann wenigsten ein bisschen interessanter. Danach sind wir zu dem Ort gefahren, wo die ersten Schüsse des amerikanischen Bürgerkrieges fielen. Da standen ein paar Kanonen und wir haben ein Gruppenfoto gemacht. Aber wirklich lange waren wir da nicht.Danach hatten wir ein wenig Freizeit und konnten die Innenstadt vonCharleston erkunden. Es gab da nur ein Fast Food Restaurant: Subway. Da haben Robi, Percy, Marcel, Helena, Charlotte und ich gegessen. Aber sonst gab es da nicht sonderlich viel zu begutachten. (Anmerkung der Redaktion: Wenn das einzige Kriterium hierfür die Anzahl der fast-food-Restaurants ist, so ist dieser Aussage voll zuzustimmen. Zum Glück gab es noch ein paar Mitreisende, die das anders sahen...) Als wieder alle im Bus saßen, ging es zum Strand. Da haben wir ein wenig Fußball mit einem Tennisball gespielt und in einem Laden einen Papagei zugequatscht. Er konnte Hello, Bye Bye und noch ein paar andere Wörter. Nach einer Stunde sind wir dann zur Mall in Columbia gefahren, wo wir nochmal für 1 ¼ Stunden einkaufen konnten. Und dann sind wir wieder zur Schule zurückgefahren, wo wir todmüde abgeholt wurden.

Janni

Dienstag, 20. Februar 2007

It's time to fly... von Robert











It’s time to fly









15.2.06 715 am, zu Hause.





Die Frisur sitzt, ich dufte.









Ein Tag, der nie enden will und schrecklicher denn je werden soll, nimmt seinen Lauf.





Ich bin vor einer halben Stunde aufgestanden, befinde mich gerade in einer Trance und denke darüber nach, wie der Tag und der bevorstehende Flug verlaufen wird, während ich mir ein Stück Pizza reinschmiere. Ich befürchte Schlimmes, da meine Hosts mir erklärt hatten, dass ein Blizzard in Washington gewütet hatte. ,,Das wird schon klappen, Mrs A. und Mr Q. hatten schon für den Hinflug Schlimmes voraus gesagt und alles war super gelaufen“, dachte ich…













15.2.06 530 pm, Greenville/Spartanburg Airport.





Die Frisur sitzt, ich rieche gut.









Nach einem rührenden Abschied bei den Gasteltern, stehe ich am Check-in Schalter in einer Horde heulender Mädchen. Mrs A. und Mr Q. diskutieren hektisch am Schalter mit dem Ergebnis, dass wir nach Washington fliegen und dort weiter sehen, ein fataler Fehler wie sich später herausstellen wird.





Nach 5maligem Durchzählen betreten wir die Wartehalle, wo wir nun 1:30 Minuten warten werden, gut versorgt mit Pizza und Softdrinks von Mrs Robert.













15.2.06 745pm, Wartehalle -> Sicherheitskontrolle:





Die Frisur sitzt, ich rieche immer noch gut.









Ich sitze gelassen auf einer der Wartehallenbänke, als plötzlich der Befehl von Mrs A. kommt: ,, Trommelt die gesamte Gruppe ein, wir müssen zur Sicherheitskontrolle, die schließt um 830pm. Nach 5 min haben wir die Gruppe zusammen, durchzählen und auf zur Sicherheitskontrolle. Ich habe noch Bedenken, ob ich meinen Kugelschreiber mit durch die Kontrolle bekomme, oder ob sie mich als potenziellen Mörder einstufen, ich schmeiße ihn also weg. Angekommen bei der Kontrolle schmeiße ich alles, was ich dabei habe, in die Box + meinen Gürtel, der bisher jedes mal das Piepen verursacht hatte, den Fehler wollte ich nicht noch einmal begehen.









15.2.06 815pm, Wartehalle die Zweite:





Die Frisur sitzt, ich rieche immer noch angemessen.









Mrs A. und Mr Q. klären uns auf, dass wir vermutlich bis 930pm auf unseren Flieger warten müssen, da er Verspätung hätte. Kurzer Hand organisieren Percy, Marcel, Janni und ich eine Pokerrunde. Und nach einer kurzen Diskussion, welches Poker denn nun das populärere wäre und in welche Richtung, und wem man die erste Karte gäbe, fingen wir an zu zocken.





Nach etwa 20 gespielten Händen meinte Mr Q. zu wissen, dass das Flugzeug gelandet sei und wir unsere Pokersachen nun bitte einpacken sollten, was wir gemächlich taten.





30 Minuten später war das Flugzeug gelandet und wir stiegen wütend auf Mr Q. ein, ich glaube das nennt man weibliche Intuition…









15.2.06 1115pm, Washington Airport die erste Nacht.





Die Frisur sitzt, ich rieche immer noch angemessen.









Nach der Landung am Washington Airport machten wir es uns am Gate C26 in der Nähe des sogenannten ``Custumer service centers`` bequem, mit dem Befehl zu schlafen, dem der Großteil auch nachkam.





Es gab allerdings eine Gruppe Aufständiger von 5 Leuten, darunter ich.





Wir dachten uns: „Haha, wir sind doch nicht blöd, wir bleiben die Nacht über wach und schlafen dann morgen im Flieger.“





Um ca. 1230am kam Mr Q. zu uns und forderte das Einstellen des Lachens, (Anmerkung der Redaktion: Damit diejenigen, die schlafen wollten, dies auch ungestört tun konnten...) wir protestierten und zogen um in die hinterste Ecke, wo kein Mensch war; später legte sich Mrs A. in unsere Nähe, die vorher 3 Stunden am ``Custumer service center`` angestanden hatte, um Stand-by Tickets für den nächsten Tag zu organisieren. Wir, die Aufständigen, waren uns unserer Pflicht bewusst und wurden schlagartig leiser, waren aber Mrs A’s Meinung nach trotzdem zu laut. Irgendwann um 400am muss ich auch eingeschlafen sein, und ich wachte um 700am wieder auf.









16.2.06 830am, Washington Airport der Umzug.





Die Frisur geht noch, ich rieche O.K.









Mrs A. und Mr Q. ließen uns jetzt die Sachen packen , um mit uns zum weit weniger kuscheligen Gate C1-C2 um zuziehen, wo unsere Flieger täglich ab 500pm gehen würden.





Also nur noch 8 std. 30min. bis zum ersten Flieger nach Frankfurt. Mr Q. versuchte uns den Ernst der Lage klar zumachen und beauftragte uns so viele Plätze des Warteraums wie möglich zu besetzen. Also besetzten wir ca. den halben.





Und um ca 1100am begann Helena mit ein paar anderen Mädchen so viele Kissen und Decken zu stehlen wie möglich, da es United Airlines nicht für nötig hielt uns welche auszuhändigen, mussten wir bereits benutzte klauen. Den Rest der Zeit haben wir uns mit Unterhaltungen, Klogängen, Essen und Schlafen vertrieben. Ich bin irgendwann um 600pm eingeschlafen und als ich um 930pm aufgewacht bin, war der Warteraum unheimlich leer, ich machte mir schon Gedanken, wo der Rest der Gruppe hin verschwunden war, als ich Mrs A.‘s Stimme wahrnahm. ,,Robert, räum‘ doch auch mal deinen Müll auf!“, ich hebe den Kopf und muss sie ziemlich verpeilt angeguckt haben, darauf wendete ich meinen Blick nach links und fragte Percy: „Wo isn‘ Q. und die ganzen anderen Rabauken?“, Percy machte mir klar, dass Q. schon mit den Anderen geflogen sei, und ich jetzt bitte meinen Müll aufheben soll. Also begann ich den Müll aufzuheben und dabei erklärte mir Percy, dass er mich geweckt hatte um zu fragen, ob es mir schlecht ginge und ich mit fliegen müsse, meine Antwort darauf war wohl ein klares :,,Halt die Fresse! Ich will schlafen“. A-Team und Q-Team waren entstanden.





Jetzt hatten wir nur noch die Chance auf einen Flieger an diesem Abend, der um 1230pm abheben sollte, wir bekamen ihn natürlich nicht. Also eine weitere Nacht am Flughafen.













16.2.06 1230am, Washington Airport ``Custumer service center`` und die zweite Nacht.





Die Frisur sitzt nicht mehr, ich miefe.









Mrs A. stapft wieder zum ``Custumer (service) center`` um Tickets für den nächsten Tag zu ergattern, und evtl. Hotelzimmer zu bekommen. Ohne Erfolg! Marcel und ich hatten mit ihr bis 200am in der Schlange gestanden, bis sie uns schlafen geschickt hat. Um 300am ist sie an die Reihe gekommen und ihr wurde mitgeteilt, dass gleich geschlossen werde, allerdings bekam sie noch eine Viertelstunde. Ihr wurde erklärt, dass das center wieder um 530am öffnete und sie dann ja nochmal wiederkommen könne. Mrs A. stand auch um 530am auf der Matte, doch es war kein Mitarbeiter in Sicht, nach einem Tipp von einem Mitarbeiter, den sie am Sorgen-Telefon erreicht hatte, ging sie dann zum Main-Terminal, wo uns dann endlich geholfen wurde; wir bekamen Stand-by Tickets für heute. Als Percy, Marcel und ich um 1030am ihr entgegen gehen wollten, kam sie uns entgegen mit einer halbwegs lachenden Miene, uns war klar, irgendetwas war gut gelaufen.













16.2.06 1100am, Washington Airport: ,,Ihr müsst auch mal was anderes sehn‘!“:





Die Frisur zerfleddert, ich rieche gut.









Nachdem ich zum erstenmal mein Deo eingesetzt hatte, was dringend nötig war, meinte Mrs A. :,, Ihr müsst auch nochmal was anderes sehn, geht doch mal zu den anderen Gates, und guckt, was es da so zu essen gibt!“ Wie gesagt, so getan.





Percy, Marcel und ich ziehen kurzerhand los mit dem Auftrag “bringt Creme mit“.





Nach zwei Fahrten mit dem Shuttlebus endet unsere Reise bei Gate B, wo wir die gewünschte Creme finden, aber nichts für uns. Also mit dem Shuttle zurück zu Gate C, um die Creme zu überreichen, mit der sich dann auch alle feierlich einrieben.













16.2.06 1400pm, vielleicht der rettende Einfall?!





…naja









Mrs A. war gerade in die Phase ``Schwachsinn reden`` eingetreten, als mir die schwachsinnige Idee kommt: Aus Langeweile und aus Interesse an der Reaktion der Reisenden begann ich Schilder zu schreiben wie : „We are hungry“, „We are waiting since 2 days“, „Donate, please“, „HELP!“, „It’s time to fly !“ und „We even take Buissnes seats“, alle überlegten mit und ich hatte das erste Mal an diesem Airport das Gefühl etwas beeinflussen zu können. Später kamen drei nette Amerikaner zu uns und spendeten Obst und Nüsse, was ich sehr süß fand. Als sich dann später die Schlangen zum Boarden des Frankfurt-Fluges bildeten, zeigten die Stewardessen und Stewards auf unsere Schilder und es sah aus, als ob sie darüber diskutierten. Dann um 1830pm rief ein Mann Mrs A. an den Schalter, um ihr in einem ernsten Ton mitzuteilen: „Wir geben Ihnen die 10 Tickets nach Frankfurt, aber nehmen Sie die Schilder ab!“.













17.2.06 700am (MEZ), Deutscher Boden und der nächste Schreck





…nicht der Rede wert









Wir landen in Frankfurt und stürmen zum Kartenschalter von United Airlines um unsere Frankfurt-Hannover Tickets umzubuchen und abzuholen. Am Schalter angekommen und der United Airlines Mitarbeiterin das Problem erklärt, sagt die :,, Ja da müssen Sie schon zu Lufthansa gehen“…





Also los zu Lufthansa, wo sich zwei Mitarbeiterinnen rührend um uns kümmern, wir haben die Tickets innerhalb von 30min. Mrs A. schickt uns alle nochmal zu den Toiletten, und dann gehen wir gelassen zum Gate A 26, wo unser Flieger gehen soll.





Um 805 am sitzen wir dort immer noch cool am Gate, als Mrs A. von einer der Lufthansa-Mitarbeiterrinen erfährt, dass der Flieger am Gate A 36 geht.





Wir sprinten los, und wir kommen noch rechtzeitig an zum Boarden.





Im Flugzeug versuche ich Mrs A. noch zu einem Absacker zu überreden, aber sie meinte, dass sich unsere Eltern nicht so freuen würden, wenn wir mit einer sturzbesoffenen Lehrerin in Hannover ankommen würden. Ich hätts‘ toll gefunden…

















Ich habe zum Abschluss dieses Romans noch ein paar letzte Worte an:









United Airlines: Wir bedanken uns für das zweitägige Unterkommen an Ihren Gates C26 , C1 & C2.









Mrs A. : Danke, dass Sie sich so für uns eingesetzt haben und nicht die gute Laune verloren haben, ich denke, ich spreche im Namen des A-Teams.









Das A-Team: Es waren schöne 24 Stunden mit euch, und vor allem lustige.









Danke an Mr Q. für den Satz: ,,Gib‘ mir noch mal son‘ Skittels aber nicht den Braunen mit dem S drauf, der schmeckt so nach Schokolade.“









Und an den Mann, der uns die Tickets hat drucken lassen: DANKE !!!

Nachtrag: Shoppen in Amerika

Für mich persönlich war "shoppen" jetzt nicht das ganz große highlight hier.
Natürlich haben wir alle viel Geld hiergelassen, aber etwas enttäuscht war ich schon, da wir nach allen Erzählungen doch noch mehr erwartet hatten.
Besonders die achsooo großen und billigen outlets haben mir so ziemlich gefehlt. Gestern waren wir auf unserem Ausflug nach Atlanta, wo uns zum Schluß die tollste und größte mall, die wir je gesehen hatte, erwarteten sollte. Wir alle hatten unser Geld bloß sparsam ausgegeben, da wir dort nun richtig zuschlagen wollten. Wir stürzten schließlich 'rein, da uns nur 2 Stunden Zeit blieben, um unser Geld auszugeben. Doch nach etwa einer Stunde wurde unserer "Gruppe" eindeutig klar, dass diese soo toll beschriebene mall mehr oder weniger ein ziemlicher Reinfall war. Schlechte Laune breitete sich aus und nach etwa 1 1/2 Stunden waren Saskia, Sina und ich durch die gesamte mall durch, ohne etwas Besonderes gefunden zu haben.
Als wir dann wieder im Bus die Anderen trafen, stellten wir dann aber fest, dass wir nicht die Einzigen waren, die "nicht ganz zufrieden" waren.
Wie sich herausstellte, war es ein ziemlicher Fehler unser Geld dafür zu sparen! Daher beschlossen wir alle am Dienstag noch ein letztes Mal in die mall von Greenville zu fahren und dort all die Dinge zu kaufen, die wir in Atlanta billiger und besser erwartet hatten.
Ich denke, die mall in Greenville bietet eindeutig bessere Geschäfte und Dinge als die "große und tolle" in Atlanta. Let's see, ob wir morgen in Charleston noch etwas finden werden. :-)
Ansonsten empfehle ich allen weiterhin in Deutschland-Hannover einzukaufen, da man dort wenigstens weiß, wo man suchen muss und nicht 1 1/2 Stunden sinnlos umherwatschelt!!!

Sonntag, 18. Februar 2007

back home again

So, wir sind alle wieder heil in Hannover gelandet!

Was sich jetzt so harmlos anhört hat eine dramatischere Vorgeschichte. Zunächst nur Stichworte, ausführlicher Bericht folgt.
Schneechaos in Washington, 24 bzw. 48 Stunden Aufenthalt im Airport, Kampf um "stand by"-Plätze, United Arlines "It's time to fly" = Realsatire...

Aber, girls and boys, ihr wart alle klasse!!!

Donnerstag, 15. Februar 2007

Warum ich hier nicht mehr weg will....

Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten: weil es vieeeeeel besser hier ist!
Ich habe mich wirklich in die Schule hier verliebt, obwohl ich mir nie zuvor soetwas vorstellen konnte: IRGENDEINE Schule allein zu moegen...:-)
Der Unterricht ist meiner Meinung nach leicht und nachdem ich mich an das "Englisch ueberall" gewoehnt habe, fange ich schon freiwillig an in manchen Faechern mitzumachen. Die Art der Menschen, wie sie miteinander umgehen, ist nicht zu beschreiben. Fremde Leute kommen zu mir und fragen mich: "Yeah, what's up?" oder "Hey, how are you?", das sind eigentlich ganz einfache und normale Fragen oder Ausdruecke, doch die Art wie es gesagt wird, ist mir ein Raetsel. (Hmmm, man koennte es so beschreiben, als wenn man sich zwei Jahre nicht gesehen haette und dann will man sich einfach nur druecken und umarmen.) Und diese Art, wie man miteinander umgeht, hat mir sehr geholfen, mich hier zu integrieren.
Mittlerweile hat man schon Freundschaften hier und ich wurde schon dreimal gefragt,ob ich jemanden aufnehmen wuerde, wenn sie naechstes Jahr nach Deutschland kommen. :-)Und natuerlich sagte ich "ja" (auch wenn ich mit meinen Eltern darueber nicht geredet habe), denn so ein Austausch ist echt etwas, woran man sich sein ganzes Leben lang erinnert.
Eines steht fest: Irgendwann komme ich hier wieder, auch wenn ich dieses Mal mein Taschengeld dafuer opfern muesste.... ;-)

Aleks

(Wichtige Anmerkung der Redaktion: Auch wenn es sicher ganz vielen so geht, wir werden uns bemuehen, moeglichst alle doch wieder heil nach Hause zu bringen... Dieses wird vermutlich die letzte Eintragung aus den Staaten sein, die Berichte von unserem gestrigen Trip nach Charleston tragen wir nach.)

Chelin: Freizeitverhalten\ -beschaeftigungen amerikanischer Jugendlicher

So wie ich das mitbekommen habe, verbringt der groesste Teil der Jungen seine Freizeit damit, sich draussen mit Freunden zu treffen um Basketball oder andere Sportarten zu betreiben oder Computer- oder Videospiele zu spielen, falls sie nicht rausgehen. Dies ist also ziemlich aehnlich wie in Deutschland (Anmerkung der Redaktion: ... ausser, dass die sportlichen Aktivitaeten zu grossen Teilen Training und Spiele fuer die Schulteams sind. Und bei den Spielen finden sich regelmaessig grosse Fangruppen der Schulteams ein, die in den Farben der Schule gekleidet sind und sehr aktiv anfeuern. Ausserdem sind die Schueler auch daran interessiert, moeglichst gut fuer ihre Schule zu spielen, da ihnen das eventuell Stipendien ermoeglicht. Ack).
Maedchen telefonieren sehr viel, besonders mit ihrem Handy (auch am Steuer...) oder gucken Fernsehen oder gehen ins Internet um zu chatten oder aehnliches. Auch sie treffen sich viel mit Freunden, doch gehen sie dann meistens shoppen. Dies tun sie groesstenteils in einer sogenannten "Mall". Diese ist zu vergleichen mit einem riesigen und meist auch mehrstoeckigen Einkauszentrum, dass so ziemlich alle Arten von Shops beinhaltet, die man sich nur vorstellen kann. Ob es ein Laden speziell fuer Schuhe, Elektonik, Kleidung, Moebel, 1$ Shops, (Baseballkappen) Suessigkeiten oder anderes Essen, wie Fastfood oder Restaurants sind... Dazu kommen noch die vielen verschiedenen Ausgaenge und dass sich viele Laeden von aussen aehneln, sodass man sich sehr schnell mal verlaufen kann. Wenn man also das erste Mal in der Mall ist und wirklich alles sehen moechte, sollte man sich eine Menge Zeit nehmen, wenn nicht sogar noch einen zweiten Tag.
Komisch ist, dass man sich in nicht mal zwei Wochen an so viele Sachen hier gewoehnen muss, es aber auch schaffen kann. Ob es das viele Eis im Getraenk oder das viele Fastfood ist, obwohl man sich manchmal auch einen einfachen Salat wuenschen wuerde.
Kommentar: Falls meine Eltern das jetzt lesen, ich wollte damit sagen, dass ich mir bitte einen Salat wuensche, wenn ich wiederkomme! ;) Danke!
(Das tun wir glaube ich alle, Chelin ;)

Das Schulsystem

Das Schulsystem ist sehr verschieden zu unserem. Die Schule faengt um 8:30 am an und endet um 3:30 pm. Am Anfang des Jahres kann man sich Kurse waehlen, die man dann ein Jahr lang hat. Jedoch ist dies weniger abwechselungsreich als bei uns, denn diese Faecher haben die Schueler dann jeden Tag. Ich halte dies fuer nicht so gut, denn mir wurde schon nach drei Tagen langweilig, bestimmt weil ich manchmal nichts verstanden habe, aber man kann sehen, dass es den Anderen hier genauso geht, da sie einschlafen oder sich andersweitig beschaeftigen. Jede Schulstunde geht 50 Minuten lang und dann gibt es wie bei uns eine Klingel und die ganze Schule setzt sich in Bewegung fuer nur sechs Minuten, da die Lehrer hier ihren eigenen Raumen haben, worin selbstverstaendlich ein Computer, ein Fernseher und ein Telefon (das manchmal im Unterricht klingelt) ist.
Es gibt drei Schulen, die elemantary school (von 1. - 5. Klasse), die middle-school (von 6.-8. Klasse) und die high-school (von 9.-13. Klasse), danach kann man auf eine University gehen.
Keine dieser Schulen wird getrennt in gute oder etwas schlechtere Schueler, jeder Lehrer macht einfach seinen Unterricht...! Manchmal werden in den Stunden Filme geguckt, ich dachte zuerst was das soll, aber nach einigem Nachdenken finde ich das gar nicht schlecht, weil wenn man fuenf Mal Bio in der Woche hat, dann kann man eine Stunde gar nichts machen.
Nach der 3. Stunde faengt dann das Essen an. Dies ist aufgeteilt in A-, B- und C-lunch, jeweils 20 Minuten lang.
Ich glaube, dass ich unser Schulsystem besser finde, auch wenn wir keine Filme gucken, die nichts mit dem Unterricht zu tun haben.

Lilith